{"id":7,"date":"2013-05-30T13:16:43","date_gmt":"2013-05-30T11:16:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hovawart-freunde.de\/wordpress\/?page_id=7"},"modified":"2013-06-02T21:59:20","modified_gmt":"2013-06-02T19:59:20","slug":"der-hovawart","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hovawart-freunde.de\/?page_id=7","title":{"rendered":"Der Hovawart"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Hovawart<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Bild (&#8222;Hundefamilie mit altem Gaul&#8220;) von Benno Adam (1869) ist das \u00e4lteste Bildnis eines solchen Hofhundes.<a href=\"https:\/\/www.hovawart-freunde.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Hofwart.jpg\" rel=\"shadowbox[sbpost-7];player=img;\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-144 alignright\" alt=\"Hofwart\" src=\"https:\/\/www.hovawart-freunde.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Hofwart.jpg\" width=\"300\" height=\"238\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es wird vermutet, dass der Hovawart seinen Ursprung im deutschen Mittelalter hat. Als &#8222;Hofwart&#8220; lebte er auf gro\u00dfen Geh\u00f6ften. Er musste klug, zuverl\u00e4ssig und treu sein. Als hovewart oder hofwart bezeichnete Hunde findet man in vielen mittelalterlichen Schriften. Bereits im Schwabenspiegel, einem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Gesetzeswerk, wird der &#8222;hovewart&#8220; erw\u00e4hnt. In der \u00dcbersetzung hei\u00dft es dort: &#8222;Ein Hund hei\u00dft hovewart, der jemandes H\u00e4user und H\u00f6fe Tag und Nacht h\u00fctet&#8230;&#8220;. Der Diebstahl eines &#8222;hovewarts&#8220; wird weiterhin mit einer Geldstrafe von 10 Gulden belegt. Au\u00dferdem mu\u00dfte der Dieb f\u00fcr gleichwertigen Ersatz sorgen. Zehn Gulden waren damals viel Geld, und anscheinend gab es auch schon eine ziemlich umfangreiche Hundezucht, denn sonst w\u00e4re die Beschaffung eines Ersatzes wohl nicht m\u00f6glich gewesen. Die Beschreibung dieser &#8222;hovewarte&#8220; l\u00e4\u00dft darauf schlie\u00dfen, da\u00df es bereits damals relativ einheitlich aussehende, gro\u00dfe, derbe und kr\u00e4ftige Hunde gab. Wahrscheinlich haben die beschriebenen Hunde \u00c4hnlichkeiten mit dem Hovawart, wie wir ihn heute kennen.<\/p>\n<p>Soweit erkennbar, sind sogar alle Farbschl\u00e4ge des Standards in dem Wurf vertreten. Der eigentliche Beginn der Hovawartzucht liegt im Jahre 1922. Damals schlossen sich einige Z\u00fcchter in Thale\/Harz zum &#8222;Hovawart-Verein f\u00fcr Deutsche Schutzhunde e.V., Sitz Thale&#8220; zusammen. Ziel war die Erhaltung bzw. Rekonstruktion des mittelalterlichen Hofhundes, so wie man sich ihn vorstellte. Dazu suchte und fand man in abgelegenen Gegenden des Harzes und des Odenwaldes sogenannte &#8222;Typhunde &#8222;, die diesen Vorstellungen weitgehend entsprachen.<\/p>\n<p>Diese Hunde wurden mit Sch\u00e4ferhunden, Neufundl\u00e4ndern und Kuvasz-Hunden in unterschiedlichen Anteilen verpaart. Dazu kamen Linien mit einem Leonberger- Anteil. 1937 wurde der Hovawart als eigenst\u00e4ndige Hunderasse offiziell anerkant.<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg war der Bestand der Zuchttiere stark zur\u00fcckgegangen. Die Z\u00fcchter begannen &#8211; zun\u00e4chst vereinzelt und auf sich alleine gestellt &#8211; , die Zucht weiterzuf\u00fchren und schlossen sich erst im Laufe der Zeit in eigenen Landesgruppen zusammen. So entstanden je nach Region unterschiedliche Hovawarttypen. Ab 1948 gr\u00fcndeten sich im Bundesgebiet verschiedene gro\u00dfe Vereine mit einzelnen Landesgruppen, die auch Mitglieder des Verbandes f\u00fcr das Deutsche Hundeswesen sind.<\/p>\n<h1>Allgemeines Erscheinungsbild:<\/h1>\n<p>Der Hovawart ist ein kraftvoller, mittelgro\u00dfer, leicht gestreckter, langhaariger Gebrauchshund.<br \/>\nDie Geschlechtsunterschiede sind vor allem an Kopfform und K\u00f6rperbau deutlich erkennbar.<\/p>\n<h1>Verhalten \/ Charakter:<\/h1>\n<p>Er ist ein anerkannter Gebrauchshund zu vielseitiger Verwendung. Von der Veranlagung her ausgeglichen und ruhig, besitzt er Schutztrieb, Kampftrieb, Selbstsicherheit und Belastbarkeit, mittleres Temperament und eine sehr gute Nasenveranlagung. F\u00fcr einen Gebrauchshund harmonisch abgestimmte k\u00f6rperliche Verh\u00e4ltnisse und eine besondere Bindung an seine Familie machen ihn insbesondere zu einem hervorragenden Begleit-, Wach-, Schutz- und F\u00e4hrtenhund.<\/p>\n<h1>Gr\u00f6sse:<\/h1>\n<p>Widerristh\u00f6he: R\u00fcde 63- 70 cm, H\u00fcndin 58- 65 cm<\/p>\n<p>Engster Familienanschlu\u00df und sehr viel Besch\u00e4ftigung sind f\u00fcr ihn so n\u00f6tig wie Futter und Wasser. Intelligent und lebhaft, kraftvoll und \u00e4sthetisch in den Farben Schwarzmarken, Blond und Schwarz &#8211; kein Wunder, da\u00df seine Beliebtheit immer mehr steigt. Doch Achtung: diese starke Pers\u00f6nlichkeit ist nichts f\u00fcr Stubenhocker und sanfte Typen, die sich nicht durchsetzen k\u00f6nnen! Wer seinem einzigartigen Wesen gerecht wird und sich als Rudelchef bew\u00e4hrt, hat jedoch mit ihm einen Hund von sprichw\u00f6rtlicher Treue und faszinierender Lernfreude an seiner Seite. Keine Rasse, die mit links zu erziehen und zu halten ist, aber f\u00fcr wirklich engagierte Hundefreunde ein echter Freund auf vier Beinen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hovawart Dieses Bild (&#8222;Hundefamilie mit altem Gaul&#8220;) von Benno Adam (1869) ist das \u00e4lteste Bildnis eines solchen Hofhundes. Es wird vermutet, dass der Hovawart seinen Ursprung im deutschen Mittelalter hat. Als &#8222;Hofwart&#8220; lebte er auf gro\u00dfen Geh\u00f6ften. Er musste klug, zuverl\u00e4ssig und treu sein. 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